Was ist Palliativmedizin

Der Begriff Palliativmedizin

kommt vom lateinischen „

palliare

“ (ummanteln, einhüllen, verbergen und bergen)


Die  Palliativmedizin besinnt sich auf die ürsprünglichen ärztlichen Aufgaben. Noch vor 150 Jahren war es der Medizin kaum möglich, Patienten zu heilen . Aufgabe war es vielmehr, den Patienten Linderung von belastenden Symptomen der Erkrankungen zu bieten. Erst in der neueren Zeit ist es durch die medizinischen Fortschritte (Antibiotika, Technikeinsatz, Operationen, moderne Anästhesieverfahren etc) mehr und mehr möglich auch Krankheiten zu heilen. Die Palliativmedizin versorgt die Patienten bei denen dies nicht möglich ist. Entsprechend sind die Besonderheiten dieser medizinischen Fachrichtung:

  • Selten kurative Ansätze
  • Besinnung auf elementare Bedürfnisse der Kranken
  • Symptomkontrolle
  • Soziale Unterstützung
  • emotionale Unterstützung

 

Die Befreiung oder Linderung von Symptomen wird zum alles überragenden Mittelpunkt der Therapie. Palliativmedizin ist eine
„systemische Behandlung“ durch
  • Schmerztherapie
  • Symptomkontrolle
  • Berücksichtigung psychischer, sozialer und seelsorgerischer Bedürfnisse
  • Akzeptanz des Sterbens als Teil des Lebens